Mit Hund oder Katze ins Hotel – klingt erstmal entspannt. Tasche packen, Leine einstecken, losfahren. In der Realität stolpert man aber erstaunlich oft über Details, die vorher keiner erwähnt hat. Genau deshalb lohnt es sich, vor der Buchung ein paar ziemlich konkrete Fragen zu stellen. Nicht aus Misstrauen, sondern aus Erfahrung. Glaub mir, ich hab schon im Hotelflur gestanden und gedacht : „Okay… das hätte ich echt vorher wissen sollen.“
Viele Hotels schreiben groß „haustierfreundlich“ auf ihre Seite, aber was das wirklich heißt, ist oft Auslegungssache. Manche sind ehrlich und klar, andere eher… kreativ. Ich schaue mir zum Beispiel immer auch reale Beispiele an, etwa wie bei https://hotelbaiemorlaix.fr, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was „pet friendly“ in der Praxis bedeutet – und nicht nur auf dem Papier.
Welche Tiere sind wirklich erlaubt ?
Klingt banal, ist aber der Klassiker. „Haustiere erlaubt“ heißt nicht automatisch alle Haustiere. Hunde ja, Katzen vielleicht, Kaninchen eher nein. Und dann gibt’s noch die Sache mit der Größe. Ein 3-Kilo-Chihuahua ist für viele Hotels kein Thema. Ein 35-Kilo-Labrador ? Da wird plötzlich rumgedruckst.
Frag konkret nach : Welche Tiere, welches Gewicht, wie viele ? Und ja, auch wie alt. Manche Hotels haben tatsächlich ein Problem mit sehr jungen Hunden. Warum ? Weil Welpen halt manchmal nicht ganz stubenrein sind. Verständlich, irgendwie.
Gibt es einen Aufpreis – und wofür genau ?
Der berühmte „Tieraufschlag“. Ich hab schon alles gesehen : 5 Euro pro Nacht, 20 Euro pauschal, 15 Euro pro Tag und pro Tier. Und einmal sogar eine Reinigungsgebühr, die höher war als das Zimmer selbst. Kein Witz.
Wichtig ist nicht nur ob es einen Aufpreis gibt, sondern was damit abgedeckt ist. Endreinigung ? Extra-Decke ? Napf ? Oder einfach nur das gute Gefühl, dass dein Hund da ist ? Frag nach. Wirklich.
Darf das Tier alleine im Zimmer bleiben ?
Super wichtiger Punkt, über den kaum jemand spricht. Viele Hotels erlauben Tiere – aber nur, wenn sie nicht alleine im Zimmer sind. Klingt erstmal logisch. Niemand will Dauergebell oder zerkratzte Türen.
Aber was machst du, wenn du kurz frühstücken willst ? Oder unter die Dusche gehst ? Ich persönlich finde Hotels entspannter, die hier realistisch bleiben. Kurz alleine lassen, kein Problem. Zwei Stunden shoppen ? Eher nein. Das sollte man vorher klären, sonst wird’s unangenehm.
Wie ist das Umfeld rund ums Hotel ?
Das Zimmer ist das eine. Das Drumherum mindestens genauso wichtig. Gibt es Grünflächen ? Einen Park ? Einen Gehweg, auf dem man morgens um sieben mit Hund nicht zwischen Autos Slalom laufen muss ?
Ich hatte mal ein Hotel, super nett, tolles Zimmer – aber draußen nur Beton und Hauptstraße. Für einen Städtetrip okay, für einen entspannten Aufenthalt mit Hund… eher so mittel. Frag ruhig nach Spaziermöglichkeiten in der Nähe. Die Rezeption weiß das meistens.
Gibt es spezielle Regeln im Hotel ?
Leinenpflicht in den Fluren ? Kein Zutritt zum Frühstücksraum ? Bestimmte Etagen für Gäste mit Tier ? Alles völlig normal. Problematisch wird’s nur, wenn man es erst vor Ort erfährt.
Ich finde : Klare Regeln sind besser als schwammige Freundlichkeit. Dann weiß man, woran man ist. Und kann entscheiden, ob das zum eigenen Tier passt. Eine ruhige Katze kommt mit fast allem klar. Ein neugieriger Junghund eher weniger.
Was passiert im Schadensfall ?
Unangenehmes Thema, aber wichtig. Frag nach, wie das Hotel mit möglichen Schäden umgeht. Wird eine Kaution verlangt ? Reicht eine Haftpflichtversicherung ? Wird im Zweifel einfach abgerechnet ?
Die meisten Hotels sind da fair, solange man ehrlich bleibt. Und mal ehrlich : Wenn doch mal was passiert, will man das nicht im Streit klären müssen.
Fazit : Lieber eine Frage zu viel als eine Überraschung zu viel
Ein Aufenthalt im Hotel mit Haustier kann richtig entspannt sein. Wirklich. Aber nur, wenn die Erwartungen auf beiden Seiten klar sind. Mein Tipp ? Ruf kurz an oder schreib eine Mail. Fünf Minuten vorher sparen dir im Zweifel zwei Tage Stress.
Und du ? Was war deine größte Überraschung in einem Hotel mit Tier – positiv oder negativ ? Genau aus solchen Erfahrungen lernt man am meisten.
